Starke Senioren in Erfurt

Die 3 Tage DM von Erfurt sind bereits Geschichte und die Burgdorfer können überaus strahlen. 1 x Gold und 2 x Silber sowie reichlich Bestleistungen stimmten überaus zufrieden. Jetzt heißt es den Akku für den Endspurt mit dem Saisonhöhepunkt der EM in Zittau noch einmal aufzuladen und hoffen, dass die Verletzungen auskurriert werden können.

Am 1. Tag überraschte Manfred Arnd (M 70) die starke deutsche Sprintkonkurrenz um Weltrekordler Guido Müller und Fritz Reichle. Nach 13,99 sec. als Sieger seines Vorlaufs kam er im Endlauf gut aus den Blöcken und hatte nur bei 60 m einen „Wackler“. Das Ziel erreichte er bei 1,1 m/sec. Gegenwind in 13,63 sec. vor Gudio Müller in 13,74 sec. und Fritz Reichle in 13,91 sec. Leider beklagte er nach dem Lauf eine Verletzung im hinteren Sprintmuskel. Der Besuch beim Physio brachte die Erkenntnis lieber nicht mehr zu starten, doch der Weitsprung lockte zu sehr. Hier ging am Abend aber nichts mehr. Mit für ihn indiskutablen 4,41 m und nur 2 Sprüngen hörte er dann auf. Der Sieg ging somit an Peter Speck mit 4,51 m.

Der zweite Burgdorfer am Freitag war Uli Titze (M 55) der im Diskuswurf erst spät in Gang kam und sich mit 40,02 m auf 5. Platz warf. Der Hochsprung lief leistungsmäßig auch gut. Übersprungene 1,54 m waren Jahresbestleistung, dafür gab es Platz 6.

Am Samstag zog es Frauke und Uli zuerst ins Steigerwaldstadion. Hier wartete erstmal der große Regen auf. Mit Verspätung ging es dann weiter. Frauke verzichtete nach dem Warmmachen und einem gelungenen Probesprung über 1,50 m jedoch auf den Wettkampf, da sich die Achillessehne wieder meldete und das Ziel EM durch den Wettkampf in Gefahr geraten könnte. Es siegte ihre saarländische Freundin Ulrike Julien mit 1,61 m; doch ihre deutsche Jahresbestleistung mit 1,63 m hielt der Konkurrenz stand.

Uli hörte nach dem gelungenen 2,60 m Versuch im Stabhochsprung auf, da die Landung für das ledierte Knie nicht so optimal war. Im Speerwurf testete er sich am Nachmittag. Die Reizung im Wurfarm scheint abgeklungen und die 39,29 m im Speerwurf als Sechster stimmten ihn optimistisch für Zittau.

Dr. Susanne Schmidt (W 45) kam über die 100 m zum Auftakt in 14,74 sec. auf Platz 13. Über die 400 m gingen zwei TSVer in den beiden Zeitläufen mutig die 200 m in ca. 32 sec. an. Susanne steigerte sich von 73 sec. auf 69,10 sec., was am Ende Platz 11 bedeutete. Bestzeit erzielte hier ebenfalls Sonja Koch auf 67,27 sec. und wurde mit dem 5. Platz belohnt.

Eng ging es im Weitsprung zu. Gabi Bauernfeind wurde von Sprung zu Sprung besser und kam mit 4,87 m auf Platz 4 – zu Bronze fehlten heute 13 Zentimeter und Gold ging mit 5,06 m weg.

Am heutigen Sonntag ging Susanne zuerst in die Startlöcher. In 30,27 sec. kämpfte sie vor allem gegen etwas schwere Beine über die 200 m Strecke und kam damit auf den 12. Platz. Hart umkämpft ging es im Dreisprung zu. Am Ende siegte die Bremerin Dagmar Suhling mit 10,60 m vor Gabi Bauernfeind die auf 10,56 m kam und Silber gewann.

Bei den Männer M 45 lief Karsten sein zweitbestes 800 m Rennen und belegte in 2:15,42 min. Platz 17. Als Startläufer der Startgemeinschaft erlief er sich mit den Helstorfer Männern in Bestzeit von 2:56,02 min. Platz 6.

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