1. Nationales Leichtathletik-Sportfest in Minden 2026
Hier waren Enna, Melli, Susanne und ich am Start. Leider trotz des tollen Leichtathletikwetters keine „fette“ Ausbeute, dennoch sprangen für die TSVler zwei neue Saisonbestleistungen heraus. Enna hat im Weitsprung ihre Jahresbestleistung auf 5,17 m steigern und Susanne ihre 200m Saisonbestzeit verbessern können. Weniger gut liefen für Susanne und mich die 100m Läufe mit nur mäßigen Zeiten von 16:37s und 16:10s. Im Weitsprung kam Susanne erst sehr spät in den Wettkampf rein, steigerte sich dann aber im vorletzten Sprung auf 3,36m. Auf den letzten Sprung hatte sie wegen der anschließenden 200m verzichtet. Die 200m fanden in 2 gemischten Altersklassenläufen statt. Susanne kam in ihrem Lauf als 3.te mit einer Zeit von 34:06s ins Ziel, ich im zweiten Lauf als 2.te in 32:59s. Nach kurzer Verschnaufpause stand für Susanne als nächste Disziplin der Dreisprung an. Sie hatte in diesem Jahr bei der Hallen-14-Kampf WM in Helsinki „aus der kalten Hose“ erstmals wieder seit Jahren einen Dreisprungwettbewerb mitgemacht und wollte sich jetzt auch draußen an die Disziplin heranwagen. Die Sprünge wurden technisch immer besser, allerdings ließ die Kraft dann nach so einen langen Tag und der vierten Disziplin irgenwann nach. Es wurden 7,17m im weitesten gültigen Versuch mit noch einiges an Potential nach oben. Die hohen Meldezahlen und technische Probleme bei der Listenerstellung führten bereits bei den 200m Läufen und den nachfolgenden Läufen zu deutlichen Verzögerungen. Melanie ging dadurch erst ca. 45 Minuten später über die Rundbahn an den Start und lief nach ca. 120 m einen kontrollierten Lauf alleine vorneweg in einer 61er Zeit als erste der Frauen ins Ziel.
Alles in allem für uns vier Teilnehmerinnen hinsichtlich der angebotenen Disziplinen, Teilnehmerfelder wie auch pragmatischen Kampfrichter- und netten Helferteam eine schöner Wettkampf. Manko war lediglich, dass die zeitlichen Verzögerungen durch den straffen Zeitplan nicht aufgeholt werden konnten und es so zu deutlich späteren Startzeiten führten, wodurch es schwierig war, sich optimal aufzuwärmen und die Spannung hoch zu halten.