Reise ins Nirgendwo – zum HHU 2026
Marvin und Christian hatten sowas wie einen Plan, nachdem die diesjährige Leistung bei der Lafferde Loop Challenge der Beiden gerade mal die Hälfte der Runden im Vergleich zum Vorjahr betrug. Ähnlich wie in Lafferde hatte Marvins Körper allerdings auch bei dem wundervollen Herforder Highway Ultra (HHU) zusätzliche Beschränkungen gesundheitlicher Art heraufbeschworen.
Nachdem auch noch unsere zweite Unterkunft storniert wurde (…), haben wir zu bewährtem Muster gegriffen und uns auf die DB verlassen, schließlich ist der Startschuss um 6:00. Morgens.
Um 2:46 wollten wir daher im ICE nach Bielefeld fahren. Von dort sollte es mit der Regionalbahn zurück nach Herford gehen, wo wir die letzten 1,5km zu Fuß zur Startlinie watscheln wollten. Perfekter Aufwärmplan, um danach 18 Runden auf dem 6km Kurs drehen zu können, der durch schöne Landschaft und ein paar Höhenmeterchen reichlich Abwechslung und Anstrengung bereithält. Streckenhighlight ist und bleibt aber das Buffet!
Tatsächlich waren wir pünktlichst auf dem Veranstaltungsgelände und konnten uns einrichten.
Nach dem Start mussten wir beide merken, dass Höhenmeter und wenig Training bei einer langen Strecke keine optimale Kombi sind.
Anfangs kämpften wir uns größtenteils laufend, später nach und nach auch große Teile gehend durch – unterbrochen von Pausen am Buffet!
Marvin stieg nach 48km am Ende seiner Kräfte aus und schlief sofort ein. Christian beendete in der Zwischenzeit die 66km und war sogar noch ein bisschen schneller als im Vorjahr über die 90km!
Zusammen freuten sie sich bei einer abschließenden Portion Milchreis über insgesamt 19 Runden!
Anschließend ging es mit der Regionalbahn zurück nach Hause, wo wir jetzt erstmal unsere Beinchen entspannen und selbst ausschlafen!








Ein charmanter Beitrag in bildlicher Sprache – so wie ich euch kenne 😉
Großartige Leistung von euch <3