Senioren DM in Erfurt: 1 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze

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Die Burgdorfer Oldies sind aus dem Winterschlaf erwacht. Mit starken Leistungen konnten sie sich in Erfurt präsentieren: „Wir sind immer noch da – immer noch am Leben!“

Bei den W 45 wurde Dr. Susanne Schmidt im 60 m Sprint am Samstagmorgen nach 9,36 sec. Elfte. Die 200 m am Nachmittag gelangen ihr als Verlaufszweite in 4. Zeitlauf mit 30,35 sec. sehr gut. Damit wurde sie wie erhofft Achte.

Der Hochsprung bei den W 45 war ein Krimi. Das Einspringen klappte bei Frauke Lindemann nicht so toll, so dass man bei den ersten Wettkampfsprüngen den Anlauf noch um 2 Fuss verländern musste. Die Sprünge wurde immer besser und Frauke blieb ist 1,56 m ohne Fehlversuch. Bei 1,53 m hatte ihre Sportfreundin Ulrike Julien aus dem Saarland einige Probleme, doch nach dem 2. Fehlversuch und einen „Anraunzer“ von Frauke schaffte Ulrike dies Höhe. Bei 1,56 m waren beide fehlerlos. Die 1,59 m brachten dann die Entscheidung. Ulrike schaffte die Höhe „glücklich“ und bei Frauke klappte der 3. Versuch dann sehr gut. Auf Ulrikes Vorschlag wurden dann die 1,63 m aufgelegt. (Der Deutschte Hallenrekord liegt gehalten von Frauke bei 1,62 m). Doch keine schaffte diese Höhe mehr, obwohl Fraukes Versuche 2 x recht knapp waren. Am Ende hatten beide 1,59 m geschafft – Ulrike erhielt Gold und Frauke Silber und war nach der Höhe auch auf der Rückfahrt noch, sehr sehr glücklich.

Trotz Wadenbeschwerden ging Manfred Arnd in Erfurt an den Start. Im 60 m Sprint der M 70 konnte unser Wettkampftyp im zweiten Vorlauf mit dem Favoriten Fritz Reichle (8,62 sec.) in 8,64 sec. jedoch mithalten. Im 1. Vorlauf zuvor hatte der 100-fache Deutsche Meister Guido Müller 8,81 sec. vorgelegt. Spannung pur war dann der Endlauf. Schulter an Schulter liefen Fritz und Manfred auf der Sprintgeraden dem Ziel entgegen. Bei 50 m schien der Burgdorfer etwas vorn zu sein, doch auf der Zielinie war der Würthemberger Fritz Reichle von der LG Tuttlingen in 8,45 sec. vor Manfred 8,50 sec.  und dem Mann mit dem stärsten Finish Guido Müller, der Bronze in 8,52 sec. erhielt. Auf die 200 m am zweiten Tag verzichtete Manfred wegen der Wadenbeschwerden. Am Sonntag startete Manfred dann im Weitsprung und hatte mit 4,88 m gleich einen ordentlichen Sicherheitssprung. Dann folgten zwei gute jedoch ungültige Versuch. Der vierte wurde mit 4,86 m vermessen und im fünften Versuch gab es ein starken 5,04 m Satz. Der Stadionsprecher hatte dies gleich mitbekommen und forderte Manfred heraus. Der Deutsche Rekord lag bei 5,08 m. Der letzte Versuch wurde mit 4,71 m – die Kraft war weg und die Wade störte ebenfalls noch. Auf jeden Fall ein starker Wettkampf und zum zweitplazierten ein Vorsprung von 60 Zentimeter!

Das Wetter für die Werfer war am Samstag bestens – wie Frühlingsanfang. Uli Titze (M 50) kam auch nach dem Vorkampf im Diskuswurf immer besser klar und konnte im 4. Versuch 39,99 m erreichen. Dies bedeutete nach 6 Versuchen – Bronze. Silber ging mit 40,85 m und Gold mit 41,92 m weg.

 

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