9 weitere Titel für die Alten

Mit weiteren 9 Siegen konnten auch die jüngeren SeniorInnen aufwarten, so dass die Gesamtbilanz mit starken Leistungen und 12 x Gold, 8 x Silber und 4 x Bronze hervorragend ausfiel.

Für die größte Überraschung sorgte der ehemalige Hobby-Zehnkämpfer Karsten Stöbener (M 45), der im Mittelstreckenlauf seine Disziplin gefunden hat und in die niedersächische Elite mit seinem Sieg im 1.500 m Lauf über Matthias Finn vom TSV Kirchdorf lief. Abwechselnd sorgten die beiden für ein hohes Tempo, da Karsten die 4:40 min. Marke für die DM-Quali knacken wollte. Doch mit 4:34,05 min. pulverisierte er seine alte Bestmarke!

In der M 50 konnte Uli Titze mit Bestmarke von 40,92 m im Diskuswurf und 11,87 m im Kugelstoß mit 2 Siegen aufwarten. Eine Oberarmverletzung ließ beim Speer nicht mehr als 39,51 m und Platz 2 zu. Weiterhin testete er sich für seine Mehrkampfambitionen im Hochsprung mit 1,50 m (2. Platz) und im Weitsprung (3. Platz 4,14 m). Beim Stabhochsprung war der Kräfteverschleiss zu spüren. Nach der Einstiegshöhe von 2,40 m meldete sich der Oberschenkel und er beendete vorsichtshalber den Wettkampf.

In der Seniorenklasse W 40 meldete Gabi Bauernfeind erneut hohe Ansprüche an. Mit 10,80 m im Dreisprung und 13,50 sec. über die 80 m Hürden zeigte sie in ihrem 1. diesjährigen Wettkampf starke Leistungen. Hinzu kamen 4,87 m (2. Platz) im Weitsprung, nicht voll ausgelaufene 100 m (14,32 sec. 4. Platz) und zum Abschluss nach einem langen Tag 29,02 sec. (3. Platz) über die 200 m. Alexandra Bartels kam über die 800 m nach 2:39,27 min. auf den 3. und im 1.500 m Lauf nach 5:41,97 min. auf den 2. Platz. Pech hatte nach guten 100 m in 14,68 sec. Dr. Susanne Schmidt, als sie über die 200 m aussichtsreich auf eine gute Zeit auf der Zielgerade mit einer Oberschenkelverletzung ausscheiden musste.

Einen guten Einstand hatten auch die Sprinterinnen W 45. Über 100 m blies der Gegenwind mit 1,7 m/sec. entgegen, so dass Heike Peplinksi als Zweite in 14,06 sec. und Kerstin Jatzkowski als Dritte in 14,09 sec. noch eine 13 vor dem Komma verwehrt blieb. Im 200 m Sprint siegte Heike dann in 28,96 sec. vor Kerstin in 29,32 sec. Im Langsprint über 400 m verbesserte sich Sonja Koch als Zweite auf 67,39 sec. und Sabine Albrecht lief über die 800 m in 3:00,81 min. ebenfalls zum Vizetitel.
Eine Klasse für sich war wiederum Frauke Lindemann im Hochsprung. Mit blitzsauberen Sprüngen floppte sie in ihrem 2. Saisonwettkampf über 1,63 m und auch der 3. Versuch über 1,66 m lässt auf einiges für die anstehenden Aufgaben hoffen.
Bei der Staffel W 40/45 fiel die elektronische Zeitmessanlage aus, so dass beim Sieg der 1. vor der 2. Mannschaft leider keine Zeit zu Buche stand. Schade, denn die Wechsel waren nicht schlecht und man hätte gerne die Zeit gewusst.

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