Arrivederci Italia – Alla Prossima 2018

Der Anfang unseres Trainingslagers in Senigallia gestaltete sich schwierig, da wir unsere Stammunterkunft bei Toni wegen eines Heizungsschadens nicht beziehen konnten.

Unser neues Hotel war jedoch nur 300 m entfernt und Toni war regelmäßig bei uns, so dass wir insgesamt wieder sehr gut betreut wurden. Auch wenn wir das Hotel nicht für uns alleine hatten, haben wir uns schnell eingewöhnt und wurden auch hier herzlichst verabschiedet mit „fantantisco group“. Was will man als Betreuer mehr?!

Das schöne Wetter sorgte wieder für gute Trainingsbedingungen (gerade im Technikbereich) und eine hohe Motivation beim Training. Der Bewegungsdrang einiger Athleten ist schon erstaunlich. Im Trainingslager genießen wir besonders, mehr Zeit für individuelle Betreuung und Coaching zu haben (wobei auch mentale Vorbereitungsphasen auf der Hochsprungmatte und Mediationen während des Essens nicht zu unterschätzen sind 😉 ). Das Essen war wie immer sehr gut und abwechslungsreich. Während die Athleten auf der Bahn alles verbrannt haben, kommen wir Trainer mit zusätzlichem Gepäck zurück …

Der Teamgeist zwischen allen Altersklassen war wieder sehr beeindruckend. Unsere 3 Großen (E-Fuzzi, Fotograf und Schutzpatron) unterstützten uns sehr und gemeinsame Aufwärmspiele, als auch das Spielen am Abend sorgten für gute Stimmung. Dieses Jahr war neben Karrierepoker mit Tüte und Mäxchen auch das Werwolf-Spiel der Renner. Die Italiener schauten erstaunt zu, wenn „das Dorf schlief“ und wir warteten gespannt darauf, wer vom Raben angek… wurde.

Neu war auch die große Piratenburg am Strand, die vom Nachwuchs täglich gestürmt wurde. Muscheln wurden wieder tonnenweise ins Hotel geschleppt und sind beim Auspacken in Deutschland eventuell wieder aufgetaucht.

Von Dauerverletzungen blieben wir erfreulicherweise verschont. Hier zeigt sich aus den Erfahrungen der letzten Jahre, dass Weniger oft mehr ist und das rechtzeitiges Hören auf Körpersignale Schlimmeres verhindern kann. Schlafmangel bleibt natürlich ein Dauerproblem. Aber wer will schon zwischenmenschliche Beziehungen verhindern. Wir setzen auf mündige Athleten, allerdings erst ab einem bestimmten Alter…

Bei den Testwettkämpfen zum Abschluss zeigten alle noch einmal vollen Einsatz. Ob beim Weitsprung, Hochsprung, Hürdenlauf, Sprint, Speerwurf, Ballwurf oder beim ungeliebten 600m Lauf, keiner schonte sich – Respekt!

Uns Trainer hat es sehr viel Spaß gemacht , diese Truppe zu betreuen. Seid stolz auf das Erreichte, erholt euch und schlaft aus, denn morgen ist schon wieder Training 🙂 .

Antje und Ralf

P.S.: Termin für 2018: 16.03-25.03.2018 (Toni freut sich auch schon).

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