Aller guten Dinge sind Drei.
Nach den beiden Backyards Mitte Mai und Anfang September, in denen die zu absolvierende Strecke mit 6,7km jede Stunde vorgegeben ist, sollte es für meinen persönlichen Saisonabschluss in dieser Nebensparte noch spontan zum Herforder Highway Ultra gehen. Die Strecken sind mit 48, 66, 90 oder 108km auf entsprechend vielen 6km-Runden vorgegeben. Die Zeit stoppt erst, wenn die Strecke absolviert ist und die Pausenzeit gehört logischerweise zum Rennen.
Wundervolle Orga mit fantastischem Buffet trifft auf tolle Strecke, allerdings mit ein paar ungewohnten Höhenmetern.
Startschuss in völliger Dunkelheit machte die Lampe zum wertvollen Hilfsmittel, bis die aufgehende Sonne ihre Kraft entfaltete.
Die ersten 54km waren überraschend schnell nach nichtmal 6h abgelaufen, dann begannen jedoch die Beinchen zu mucken – bei im Vergleich gesteigertem Tempo, Höhenmetern und weniger Pause wenig verwunderlich.
Nach 20 langsameren, kämpferischen Kilometern brachte ich mir das Laufen wieder bei und konnte die flachen Passagen halbwegs stabil laufen.
Nach 90km und fast 1.000 Höhenmetern stoppte die Uhr bei fantastischen 10:57, wofür ich fast drei Runde sämtliche Kräfte mobilisierte 🙂
Für die nächste Stufe von 108km fehlten daher zwar einige Körner, aber zumindest bin ich noch eine Ehrenrunde gegangen und abschließend überglücklich und mit schweren Beinen zurück nach Hause gebahnt.